lunedì 27 giugno 2016

poesia di fernanda mancini


Un grande sogno

Un grande sogno
inizia ogni mattina
da quando non si sa
forse da sempre
la vita prende il sopravvento
col sogno
ch'è tutto stato un sogno
stringe l'anima
come un baccello il seme,
nel vento dell'umore
dissipa il sole
l'ultima traccia,
fatti ricordi e congiunzioni
tagliati via
mentre l'occhio s'apre

domenica 5 giugno 2016

poesia di fernanda mancini




                                       fernanda mancini, nel bosco, 100x150


Natura - midollo spinale

Solo il midollo sa
silenzioso ascolta
sorveglia
guardiano alla vita
alla vita risponde
nel dialogo muto
sapiente
di cose lontane
membra scomposte
d'un gigante che dorme

- fernanda mancini -

le pareti di ceramica di mirò

mirò e le grandi pareti di ceramica, lavori poco conosciuti e di proprietà di privati. qui di seguito una breve nota sulle modalità di lavorazione usate dall'artista
 
Die ersten Kacheln missglückten
Bevor der Entwurf auf Kera­mik über­tra­gen wurde, schuf Miró mit Kohle und Gouache Entwürfe in Origi­nal­größe, soge­nannte Kartons. In frühe­ren Zeiten wurden Kartons etwa zur Herstel­lung von Fres­ken oder Wand­tep­pi­chen benö­tigt. So schuf etwa der Renais­sance­ma­ler Raffael (1483-1520) eine Reihe heute hoch­be­rühm­ter Kartons mit Szenen aus der Heils­ge­schichte. Diese wurden unter die Webstö­cke gelegt und Kunst­hand­wer­ker webten danach die Wand­tep­pi­che für die Sixti­ni­sche Kapelle. Miró, der bis dahin kaum im monu­men­ta­len Format gear­bei­tet hatte, wollte sich der Wirkung seiner Arbeit vorher verge­wis­sern.
 Anschlie­ßend über­trug Miró diese Zeich­nung auf die am Boden liegen­den Kacheln. Er malte mit einem Besen aus Palm­we­deln. Das Wissen des Kera­mi­kers war nötig um die Farben rich­tig zu vertei­len, da diese erst nach dem Bren­nen sicht­bar werden, beim Auftra­gen handelt es sich bei allen Farben um grau­schwar­zes Pulver. Die ersten gleich­gro­ßen quadra­ti­schen Kacheln miss­glück­ten, dann aber ging alles glatt:
Ungeduldig und gespannt
„Arti­gas hielt den Atem an, als er sah, wie ich den Besen ergriff und Anfing, die fünf bis sechs Meter langen Motive zu zeich­nen, mit dem Risiko, die Arbeit von Mona­ten zu zerstö­ren. Der letzte Brenn­vor­gang fand am 29. Mai 1958 statt. 34 Brenn­vor­gänge waren ihm voraus­ge­gan­gen. Wir hatten 25 Tonnen Holz, 4000 kg Ton, 200 kg Glasur und 30 kg Farbe verbraucht. Bis dahin hatten wir die Arbeit nur in Stücken, auf dem Boden ausge­brei­tet, gese­hen und hatten keine Gele­gen­heit gehabt, zurück­zu­tre­ten, um das Ganze zu betrach­ten. Darum warte­ten wir unge­dul­dig und gespannt darauf, die kleine und die große Wand aufge­rich­tet in dem Raum und dem Licht zu sehen, für die sie gemacht wurden.“

Natura




                                       fernanda mancini, nel bosco, 100x150


Natura - midollo spinale

Solo il midollo sa
silenzioso ascolta
sorveglia
guardiano alla vita
alla vita risponde
nel dialogo muto
sapiente
di cose lontane
membra scomposte
d'un gigante che dorme

- fernanda mancini -